Hochwasserschutzmaßnahmen in Baar-Ebenhausen, BA2

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Tunnelsanierung Harburg, B25
19. August 2020
Berufsschule_Eichstaett_Hans_Hirschmann_KG_Referenz_Baufirma
Erweiterung der Staatlichen Berufsschule Eichstätt, BA 3
24. Juni 2020

Hochwasserschutzmaßnahmen in Baar-Ebenhausen


Los 4: Geisenfelder Str. bis Olympiastraße Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt plante den Hochwasserschutz der Gemeinde Baar-Ebenhausen. Im Los 4 des 2. Bauabschnittes wurden alle zum Hochwasserschutz gehörende Hochwasserschutzmauern (HWS-Mauern) und Hochwasserschutzdeiche (HWS-Deiche) im Abschnitt zwischen der Olympiastraße und der Geisenfelder Straße am rechten und linken Paarufer erstellt. Zu den hergestellten Bauwerken gehörten außer den Hochwasserschutzbauwerken, Mauern und Deiche mit parallel verlaufenden Einrichtungen zur Binnenentwässerung (Drainage- und Sammelleitung) auch ein Düker unter der Paar, Arbeiten im bestehenden Pumpwerk Baar-Ost, Auslaufbauwerke am Paarufer, die Herstellung einer rauen Rampe im Paarflussbett mit Abbruch eines Wehrs und Kolkverfüllung unterwasserseitig des Wehr sowie die Herstellung einer Slipanlage (Rampe in die Paar für Bootseinsatzstelle). Die Querung der Paar zur Verbindung zum bestehenden Pumpwerk erfolgte durch einen Mikrotunnel-Rohrvortrieb aus Stahlbetonrohren DN700. Die Arbeiten umfassten neben den 80 m langen Rohrvortrieb unterhalb der Paar auch den Bau der Start- und Zielgruben mit bis zu 8m Tiefe. Ergänzend zu den Hochwasserschutzmauern (HWS-Mauern) aus Stahlbeton wurde ein mobiler Hochwasserschutz aus Aludammbalken errichtet.



Die Arbeiten umfassten
folgenden Umfang:

  • Rodungsarbeiten ca. 3.000 m2
  • Beweissicherung der bestehenden Anlagen 
  • Kampfmitteluntersuchung im Uferbereich ca. 2.200 m2
  • Kampfmitteluntersuchung in der Paar mit Bootsbefahrung und Taucheinsatz ca. 2.250m2
  • Abbruch des ehemaligen Pumpwerkgebäudes 
  • ca. 80m Rohrvortriebsarbeiten DN 700 einschl. Start-und Zielschächten 
  • Einbau eines Aludammbalkensystems 
  • Neubau von Hochwasserschutzmauer aus Stahlbeton ca. 700m3 Bauwerksbeton 
  • Erdarbeiten ca. 4.000 m3
  • Bodenverbesserung durch einfräsen eines Kalk-Zement-Gemisches ca. 1.000 m2
  • Lieferung und Einbau von Schüttmaterial ca. 5.000 to 
  • Einbau Dammaterial ca. 2.000 to 
  • Errichtung einer Tribüne aus Blockstufen ca. 60m 
  • Bau von 23 Stück Betonschächten DN1000
  • Verlegung von ca. 1.300m Sickerrohrleitung und 55 Kontrollschächten aus PE-HD
  • Einbau von ca. 4.000 to Wasserbausteinen zur Ufersicherung und zur Erstellung der Rampe in die Paar
  • Zaunbauarbeiten ca. 80m

Los 2: Nördlich Brückenstraße am linken Paarufer Im Bauabschnitt 2, Los 2 wurde nördlich der Brückenstraße am linken Paarufer eine ca. 210 m lange Hochwasserschutzmauer und im Anschluss daran eine 280 m langer Hochwasserschutzdeich mit Deichbegleitweg, sowie die dazugehörige Binnenentwässerung erstellt. Am rechten Ufer entstand bei Paar-km 173, senkrecht zur Fließrichtung ein ca. 120 m langer und 0,6 m hoher Deich.

Die Arbeiten umfassten
folgenden Umfang:

  • Freimachen des Baugeländes einschl. Rodungsarbeiten
  • Erstellen der ca. 210 m langen HW-Mauer, Höhe 2,35m
  • Erstellen des ca. 280 m langen HW-Deiches mit Deichbegleitweg, Höhe 1,3m /li>
  • Verlegen von Transportleitungen DN700 mit Schachtbauwerken
  • Verlegen von Sickerrohrleitungen bzw. Teilsickerrohrleitungen DN200 bis DN300 mit Kunststoffschächten aus PE-HD
  • Erstellen eines Ortbetonschachtes (Bauwerk 167) zur Übergabe des gesammelten Wassers an das später zu erstellende Pumpwerk
  • Erstellen eines ca. 120 m langen HW-Deiches rechts der Paar, Höhe 0,60m Asphaltabbruch und Asphaltierungsarbeiten

 
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