Tunnelsanierung Harburg, B25

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Tunnelsanierung Harburg, B25


Die Bundesstraße 25 führt von der Anschlussstelle Feuchtwangen-Nord der A6 nach Donauwörth und mündet dort in die B2. Der Harburger Tunnel (Höll- und Burgtunnel) liegt im Streckenabschnitt zwischen Nördlingen – Donauwörth und ist Bestandteil der Umfahrung von Harburg (Schwaben). Die Ausschreibung umfasste die Bautechnik (Betriebsgebäude, Regenrückhalte- becken, Schächte, Leerrohre, usw.) für die Nachrüstung des 350m langen Tunnels Harburg (Burg- und Hölltunnel) gemäß RABT 2006, die Erneuerung der Fahrbahn (Ausbau der alten Betonfahrbahn), Erneuerung der ÜKO an der Brücke B25 über die Schloßstraße, Erhaltungsarbeiten an beiden Tunneln und die Errichtung von Lärmschutzwänden entlang der B25 (incl. LSW auf der Lehnen- und Schloßstraßenbrücke) Unsere Leistung umfasste die komplette Instandsetzung des Höll- und Burgtunnels sowie den Ausbau der B25. Das bestehende Oberflächenschutzsystem wurde gemäß ZTV-ING Teil 5, bis zu einer Höhe von max. 3,0 m über FOK erneuert. Der Altanstrich wurde dabei vollständig entfernt. Der Untergrund wurde mittels HDW-Strahlen vorbereitet und mit einer Feinspachtelung egalisiert. Danach wurde das Oberflächenschutzsystem OS-C in 2 Lagen (jeweils 80 μm / Bindemittel: wasseremulgierte Epoxidharze) aufgebracht. Zur Aufhellung wurden die Tunnelwände mit einem Anstrich, Farbton RAL 9010 reinweiß, versehen. Die Tunnelportale und angrenzenden Stützmauern wurden mittels HDW-Strahlen gereinigt und mit einem semipermanenten Graffitischutz beschichtet. Im Zuge dieser Vollsperrung wurden ebenfalls die beiden Übergangskonstruktionen an der Brücke B25 über die Schloßstraße und nördlich des Burgtunnels ausgewechselt. Die Straßensanierung der B25 erfolgte im gesamten Baustellenbereich von der Lehnenbrücke im Süden bis zur Schloßstraßenbrücke im Norden.


Zur Verbesserung des Lärmschutzes wurden entlang der B25 Lärmschutzwände errrichtet. Lärmschutzwand 1 erstreckt sich vom nördlichen Portal Burgtunnel über die Schloßstraßenbrücke, entlang dem Friedhof bis zur Einmündung nach Harburg. Zwischen den beiden Tunneln, Höll- und Burgtunnel wurde die Lärmschutzwand 2 (Länge 50 m) gebaut. Die Höhe beträgt 6,00 m über FOK. Die Gründung erfolgte über 6,0 m lange Bohrpfähle (Durchmesser 75 cm). Straßenseitig wurde auf die Stahlbetonfertigteile eine hochabsorbierende Aluverkleidung angebracht und rückseitig zur Stadt Harburg wurden die Fertigteile mit Gabionenkörben verkleidet. Auf den Brücken wurden die Geländer durch Lärmschutzwände aus Aluwandelementen ersetzt. Vor der Einleitung in die Vorflut durchlaufen die Fahrbahnwässer das neu errrichtete Regenrückhaltebecken in der Pannenbucht vor dem Hölltunnel. Zu unserem Auftrag gehörte außerdem die Errichtung eines Betriebsgebäudes zwischen dem Höll- und Burgtunnel. Das Gebäude wurde mit den Abmessungen Länge = 10,50 m , Breite = 9,20 m und Höhe = 6,50 m schlüsselfertig errichtet. Die Fundamentplatte wurde in Ortbeton ausgeführt, während die Wände als Fertigteilsandwichelemente errichtet wurden.


Die Arbeiten umfassten
folgenden Umfang:

  • Instandsetzung und Beschichtung des Höll- und Burgtunnels ca. 350m
  • Entwässerungskanalarbeiten
  • Neubau einer Lärmschutzwand mit Verkleidung aus Gabionen
  • Errichtung eines Betriebsgebäudes aus Fertigteilsandwichelementen
  • Neubau eines Regenüberlaufbeckens in Ortbetonbauweise
  • Asphaltierungsarbeiten der B25
  • ca. 4.450 m2 Asphalttragschicht
  • ca. 4.450 m2 Asphaltbinderschicht
  • ca. 750 m2 Asphaltdeckschicht
  • ca. 6.100 m2 Dünne Asphaltdeckschicht in Heißbauweise DSH-V 5
  • ca. 520 m Gussasphaltrinne

 
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